← Alle Artikel

Curry, Tandoori und Biryani: Was ist der Unterschied

Knoblauch-Naan frisch aus dem Tandoor-Ofen im Enjoy Indian, Torrevieja

Diese drei Wörter tauchen auf jeder indischen Speisekarte immer wieder auf, und man denkt leicht, es seien nur verschiedene Geschmacksrichtungen derselben Sache. Tatsächlich beschreiben sie drei verschiedene Kochtechniken, keine drei Schärfegrade.

Tandoori bezeichnet alles, was im Tandoor-Ofen gegart wird: Fleisch, mariniert in Joghurt und Gewürzen, bei sehr hoher Hitze gebraten. Chicken Tikka, ganzes Tandoori-Hähnchen oder Lammspieße sind Beispiele. Das Ergebnis: außen geröstet, innen saftig, mit rauchiger Note.

Curry ist weder ein Gewürz noch ein bestimmtes Gericht, sondern jede Zubereitung mit Sauce: Fleisch, Fisch oder Gemüse, langsam gegart in einer Mischung aus Gewürzen, Tomate, Zwiebel und je nach Gericht Sahne, Joghurt oder Kokosmilch. Das reicht vom milden Korma bis zum feurigen Vindaloo – „Curry“ heißt nur, dass es Sauce gibt.

Biryani ist etwas ganz anderes: Basmatireis, in Schichten mit Gewürzen, Röstzwiebeln und Fleisch oder Gemüse gegart, meist im Ofen oder im verschlossenen Topf, damit der Reis alle Aromen aufnimmt. Es gibt keine separate Sauce – der Geschmack steckt im Reis selbst.

Beispiele für jede Technik finden Sie direkt auf unserer Karte: die Tandoori-Sektion, die verschiedenen Curry-Varianten und Biryani als eigenes Gericht. Wenn Sie unsicher sind, ist Tandoori meist die sicherste Wahl und Curry die vielseitigste, je nachdem, wie scharf Sie es mögen.